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Hier trifft forensische Praxis auf wissenschaftlichen Kommentar, und gemütlich wird es dabei selten. Geschrieben aus den Disziplinen heraus, nicht aus der Pressemitteilung und nicht aus einem Universitätsbüro drei Stockwerke über der Befundlage. Was es hier zu lesen gibt, sind Langtexte über forensische Identifikation, menschliche Evolution, Neurobiologie, digitale Überwachung und künstliche Intelligenz, belegt mit Primärliteratur, argumentiert ohne institutionelle Vorsicht, und verfasst von jemandem, der Jahrzehnte in Gerichtssälen, an Tatorten und in Laboren verbracht hat, wo der Unterschied zwischen einer richtigen und einer falschen Schlussfolgerung Konsequenzen trägt, die kein akademischer Haftungsausschluss abmildern kann. Was alle Texte verbindet, ist die Weigerung, Angst als Ersatz für Daten zu akzeptieren, und ein tiefes Misstrauen gegenüber jedem, der sein Publikum zuerst erschrecken muss, bevor er seinen Punkt machen kann.

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