Sie haben eine Abmahnung bezüglich Google Analytics und IP-Anonymisierung erhalten? Willkommen im Club, sie gehören nun zum elitären Kreis der DSGVO-Opfern. Einer meiner Kunden erhielt diesbezüglich kürzlich Post von der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationssicherheit.

Weiterlesen

Fehlendes SSL-Zertifikat, 12.500 EUR Schmerzensgeld

Vor etwas über einem Jahr schrieb ich hier im Blog, dass SSL-Zertifikate für Webseitenbetreiber ein unabdingbares „must have“ sind. Ein Jahr später, mit der Inkraftsetzung der Datenschutzgrundverordnung §DSGVO, kommt der Ärger nun gleich richtig heftig auf einige Webseitenbetreiber zu.

Weiterlesen

Wie immer hat sich alles im Laufe des letzten Jahres verbessert.

Das Land ist viel sicherer, weil die Anzahl der Straftaten gesunken ist. Ist das tatsächlich so? Oder wird die Sicherheitslage in Deutschland durch die Polizeiliche Kriminalstatistik 2017 nur unzulänglich dargestellt?

Weiterlesen

Die Ermittlung von Straftätern an Hand ihrer DNA ist ein mittlerweile allseits anerkanntes Verfahren.

Auf diese Weise konnte Anfang der 2000er Jahre ein Serienkiller ermittelt und festgenommen werden. Die Verhaftung konnte nur durch die DNA-Analyse erfolgen. Bis zu diesem Zeitpunkt suchte das FBI einen Kaukasier, sie durchforschten ganz Süd-Louisiana nach einem Weißen, der einen weißen Pickup fahren sollte-so zumindest die Ansicht der Augenzeugen! Dank der DNA Analyse, die es nicht nur ermöglicht, die Übereinstimmung des vorliegenden Materials zu bestimmen oder Verwandschaftsgrade festzustellen, konnten Experten an Hand der DNA die Rasse des Täters identifizieren! Das machte alle verfolgten Spuren und Ermittlungsergebnisse obsolet! Es wurde festgestellt, dass als Täter nur ein Afroamerikaner oder Afro-Kariber in Frage kam! Nun wurde deutlich, warum 1000 DNA Analysen des ursprünglichen Phänotyps nicht erfolgreich waren und warum der Täter zwischenzeitlich wieder zuschlagen konnte.

Kurz nach der Revidierung des Täterprofils konnte ein 34-jähriger, einschlägig vorbestrafter Afroamerikaner verhaftet werden!

Das Verfahren hat sich mittlerweile bewährt.

Weiterlesen

Die „Menschenrasse“ ist – bezogen auf den Menschen – für viele Anthropologen, Biologen und Nichtbiologen ein umstrittener Begriff. Während im englischen und französischen Sprachgebrauch „race“ eine Gruppe von Menschen oder die gesamte Menschheit („human race“) bezeichnet, ohne damit die Absicht einer Klassifizierung oder tiefgreifender Unterschiede zu verbinden, steht die „Rasse“ im Deutschen für Menschengruppen, die durch genetische als auch optische Verschiedenheit definiert werden sollen.

Die verschiedenen „Rassen“ wurden primär aufgrund äußerlicher (phänotypischer) Merkmale wie Hautfarbe, Behaarung oder Schädelform typologisch unterschieden, häufig wurden aber auch zusätzliche Unterschiede im Charakter und den Fähigkeiten entsprechender Individuen angenommen bzw. behauptet.
In der Anthropologie wurde Rasse vom späten 17. Jahrhundert bis gegen Ende des 20. Jahrhunderts als Bezeichnung zur Klassifizierung von Menschen verwendet, seit dem 19. Jahrhundert vielfach synonym mit Volk. In der Biologie wird die Art Homo sapiens heute weder in Rassen noch in Unterarten unterteilt. Molekularbiologische und populationsgenetische Forschungen seit den 1970er Jahren haben gezeigt, dass eine systematische Unterteilung der Menschen in Unterarten ihrer enormen Vielfalt und den fließenden Übergängen zwischen geographischen Populationen nicht gerecht wird. Die Einteilung des Menschen in biologische Rassen entspricht damit nicht mehr dem Stand der Wissenschaft. Dennoch wird der Begriff bisweilen in der Anthropologie und im üblichen Sprachgebrauch in manchen Ländern (etwa in Lateinamerika) nach wie vor verwendet, sei es auch nur zur geografischen Einordnung der Herkunft in der Kriminalistik.

In der forensischen Kriminalistik ist die Klassifizierung nach Herkunft oft nicht wegzudenken.

Weiterlesen

Falten und Furchen eignen sich sehr gut für den wechselseitigen Merkmalsvergleich zwischen identifizierendem Objekt und dem zu identifizierenden Subjekt. Beide Merkmalsarten sind deutlich unterscheidbar.

Weiterlesen

In den Anfängen der Tätigkeit als Sachverständiger bemerkte ich auf den Vergleichsfotos der Beschuldigten des Öfteren riesige Pupillen, zeitweise sogar trotz Lichteinwirkung im Zusammenhang mit dem verwendeten Fotoblitz. Da die Vergleichsfotos nahezu ausschließlich durch den Ermittlungsbeamten oder den Richter entstehen, hinterfragte ich die Ursache dieses Phänomens.
Weiterlesen

… oder besser: professionelles Verhalten vor Gericht …
Gutachten werden zur Aufklärung von Sachverhalten häufig im laufenden Gerichtsverfahren in Auftrag gegeben. Die gegnerischen Anwälte versuchen anschließend mit ihren Argumenten und Schriftsätzen, die Beweiskraft von Gutachten, aber auch die Glaubwürdigkeit und Kompetenz der Ersteller in Frage zu stellen, um so das Ergebnis eines „unbequemen“ Gutachtens vom Tisch zu bekommen.

Weiterlesen

Auch wenn sich Bayern lange und vehement dagegen wehrte, mussten die Bayern nun klein bei geben und umsetzen, was in anderen Bundesländern und Ländern schon längst Gang und Gäbe ist: die elektronische Gerichtsakte, kurz eAkte. Auch in Deutschland wurde bereits vor Jahren der Weg zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs geebnet. Darin sollte zunächst vor allem der elektronische Rechtsverkehr mit den Gerichten in Bereichen der Zivil-, Freiwilligen-, Arbeits- und Sozialgerichtsbarkeit und familiäre Angelegenheiten und solchen, die aus der BRAO resultieren.

In diesem Jahr wurde nachgerüstet. Am 5. Juli 2017 wurde das Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs im Bundesanzeiger veröffentlicht. 

Weiterlesen

Die Beachtung der Strengbeweisführung ist verfahrensübergreifend relevant: Sachverständige, Augenschein, Partei, Urkunden, Zeugen, kurz SAPUZ, sind für die Aufklärung der Wahrheit entscheidend.

Den fünf Beweisführungsmöglichkeiten wird in unterschiedlichen Situationen, unterschiedliche Bedeutung beigemessen.
Weiterlesen