Die Ermittlung von Straftätern an Hand ihrer DNA ist ein mittlerweile allseits anerkanntes Verfahren.
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Auf diese Weise konnte Anfang der 2000er Jahre ein Serienkiller ermittelt und festgenommen werden. Die Verhaftung konnte nur durch die DNA-Analyse erfolgen. Bis zu diesem Zeitpunkt suchte das FBI einen Kaukasier, sie durchforschten ganz Süd-Louisiana nach einem Weißen, der einen weißen Pickup fahren sollte-so zumindest die Ansicht der Augenzeugen! Dank der DNA Analyse, die es nicht nur ermöglicht, die Übereinstimmung des vorliegenden Materials zu bestimmen oder Verwandschaftsgrade festzustellen, konnten Experten an Hand der DNA die Rasse des Täters identifizieren! Das machte alle verfolgten Spuren und Ermittlungsergebnisse obsolet! Es wurde festgestellt, dass als Täter nur ein Afroamerikaner oder Afro-Kariber in Frage kam! Nun wurde deutlich, warum 1000 DNA Analysen des ursprünglichen Phänotyps nicht erfolgreich waren und warum der Täter zwischenzeitlich wieder zuschlagen konnte!
Kurz nach der Revidierung des Täterprofils konnte ein 34-jähriger, einschlägig vorbestrafter Afroamerikaner verhaftet werden!
Das Verfahren hat sich mittlerweile bewährt.

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Die „Menschenrasse“ ist – bezogen auf den Menschen – für viele Anthropologen, Biologen und Nichtbiologen ein umstrittener Begriff. Während im englischen und französischen Sprachgebrauch „race“ eine Gruppe von Menschen oder die gesamte Menschheit („human race“) bezeichnet, ohne damit die Absicht einer Klassifizierung oder tiefgreifender Unterschiede zu verbinden, steht die „Rasse“ im Deutschen für Menschengruppen, die durch genetische als auch optische Verschiedenheit definiert werden sollen.

Die verschiedenen „Rassen“ wurden primär aufgrund äußerlicher (phänotypischer) Merkmale wie Hautfarbe, Behaarung oder Schädelform typologisch unterschieden, häufig wurden aber auch zusätzliche Unterschiede im Charakter und den Fähigkeiten entsprechender Individuen angenommen bzw. behauptet.
In der Anthropologie wurde Rasse vom späten 17. Jahrhundert bis gegen Ende des 20. Jahrhunderts als Bezeichnung zur Klassifizierung von Menschen verwendet, seit dem 19. Jahrhundert vielfach synonym mit Volk. In der Biologie wird die Art Homo sapiens heute weder in Rassen noch in Unterarten unterteilt. Molekularbiologische und populationsgenetische Forschungen seit den 1970er Jahren haben gezeigt, dass eine systematische Unterteilung der Menschen in Unterarten ihrer enormen Vielfalt und den fließenden Übergängen zwischen geographischen Populationen nicht gerecht wird. Die Einteilung des Menschen in biologische Rassen entspricht damit nicht mehr dem Stand der Wissenschaft. Dennoch wird der Begriff bisweilen in der Anthropologie und im üblichen Sprachgebrauch in manchen Ländern (etwa in Lateinamerika) nach wie vor verwendet, sei es auch nur zur geografischen Einordnung der Herkunft in der Kriminalistik.

In der forensischen Kriminalistik ist die Klassifizierung nach Herkunft oft nicht wegzudenken.

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Falten und Furchen eignen sich sehr gut für den wechselseitigen Merkmalsvergleich zwischen identifizierendem Objekt und dem zu identifizierenden Subjekt. Beide Merkmalsarten sind deutlich unterscheidbar.

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In den Anfängen der Tätigkeit als Sachverständiger bemerkte ich auf den Vergleichsfotos der Beschuldigten des Öfteren riesige Pupillen, zeitweise sogar trotz Lichteinwirkung im Zusammenhang mit dem verwendeten Fotoblitz. Da die Vergleichsfotos nahezu ausschließlich durch den Ermittlungsbeamten oder den Richter entstehen, hinterfragte ich die Ursache dieses Phänomens.
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… oder besser: professionelles Verhalten vor Gericht …
Gutachten werden zur Aufklärung von Sachverhalten häufig im laufenden Gerichtsverfahren in Auftrag gegeben. Die gegnerischen Anwälte versuchen anschließend mit ihren Argumenten und Schriftsätzen, die Beweiskraft von Gutachten, aber auch die Glaubwürdigkeit und Kompetenz der Ersteller in Frage zu stellen, um so das Ergebnis eines „unbequemen“ Gutachtens vom Tisch zu bekommen.

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Auch wenn sich Bayern lange und vehement dagegen wehrte, mussten die Bayern nun klein bei geben und umsetzen, was in anderen Bundesländern und Ländern schon längst Gang und Gäbe ist: die elektronische Gerichtsakte, kurz eAkte. Auch in Deutschland wurde bereits vor Jahren der Weg zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs geebnet. Darin sollte zunächst vor allem der elektronische Rechtsverkehr mit den Gerichten in Bereichen der Zivil-, Freiwilligen-, Arbeits- und Sozialgerichtsbarkeit und familiäre Angelegenheiten und solchen, die aus der BRAO resultieren.

In diesem Jahr wurde nachgerüstet. Am 5. Juli 2017 wurde das Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs im Bundesanzeiger veröffentlicht. 

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Die Beachtung der Strengbeweisführung ist verfahrensübergreifend relevant: Sachverständige, Augenschein, Partei, Urkunden, Zeugen, kurz SAPUZ, sind für die Aufklärung der Wahrheit entscheidend.

Den fünf Beweisführungsmöglichkeiten wird in unterschiedlichen Situationen, unterschiedliche Bedeutung beigemessen.
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Kaum ein Großstädter würde wohl auf die Idee kommen, die Wohnung unabgesperrt zurückzulassen.

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In memoriam – digitaler Nachlass

Es ist mittlerweile allgemein bekannt, wie wichtig und sinnvoll es ist, sich frühzeitig mit seinen persönlichsten Belangen zu beschäftigen. Neben den weltlichen Dingen, die man nach Möglichkeit seinen Liebsten äinterlassen möchte, wurde das Bewusstsein in mancherlei Hinsicht auch dahingehend geschärft, was mit seinem Körper, nach dem Ableben oder im Notfall geschehen soll.nde

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Einmal mehr gab es eine gesetzliche Änderung über die Bestimmungen des Datenschutzes.

Neu ist insbesondere, dass es sich gemäß Art. 37 ff. Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) um eine EU-weite verbindliche Vorschrift handelt, keine Richtlinie, in deren Rahmen jeder EU-Mitgliedsstaat seine eigenen Gesetze erlassen kann. Hintergrund ist der Wunsch nach grenzübergreifender, die es theoretisch nicht mehr gibt, einheitlicher (Wettbewerbs-)Bedingungen, die man schwerlich erreichen kann.

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