In der freien Wirtschaft soll sich der Preis idealtypisch nach Angebot und Nachfrage bestimmen. Ursächlich ist die Vermutung, dass sich ein Gut mit höherer Nachfrage verknappt. Um den Wunsch nach einem knapper werdenden Gut erfüllen zu können, steigt der Wert und damit der Preis. Anders ist dies bei Nachfragen, die die öffentliche Daseinsfürsorge tangieren oder durch öffentliche Träger zu erfüllen sind. So ist es beispielsweise Sache des Staates, eine funktionierende Judikative zu gewährleisten. Jeder hat das Recht, öffentlich-rechtliches Handeln gerichtlich überprüfen zu lassen, insbesondere, wenn er dadurch beschwert ist. Hierbei geht es nicht um Gewinnmaximierung, sondern um Gleichberechtigung und gegebenenfalls Wiedergutmachung, aber auch um eine angemessene Vergütung.
Dabei spielen viele rechtsstaatliche Prinzipien eine Rolle.
Weiterlesen

Die Ermittlung von Straftätern an Hand ihrer DNA ist ein mittlerweile allseits anerkanntes Verfahren.

Auf diese Weise konnte Anfang der 2000er Jahre ein Serienkiller ermittelt und festgenommen werden. Die Verhaftung konnte nur durch die DNA-Analyse erfolgen. Bis zu diesem Zeitpunkt suchte das FBI einen Kaukasier, sie durchforschten ganz Süd-Louisiana nach einem Weißen, der einen weißen Pickup fahren sollte-so zumindest die Ansicht der Augenzeugen! Dank der DNA Analyse, die es nicht nur ermöglicht, die Übereinstimmung des vorliegenden Materials zu bestimmen oder Verwandschaftsgrade festzustellen, konnten Experten an Hand der DNA die Rasse des Täters identifizieren! Das machte alle verfolgten Spuren und Ermittlungsergebnisse obsolet! Es wurde festgestellt, dass als Täter nur ein Afroamerikaner oder Afro-Kariber in Frage kam! Nun wurde deutlich, warum 1000 DNA Analysen des ursprünglichen Phänotyps nicht erfolgreich waren und warum der Täter zwischenzeitlich wieder zuschlagen konnte.

Kurz nach der Revidierung des Täterprofils konnte ein 34-jähriger, einschlägig vorbestrafter Afroamerikaner verhaftet werden!

Das Verfahren hat sich mittlerweile bewährt.

Weiterlesen

Die „Menschenrasse“ ist – bezogen auf den Menschen – für viele Anthropologen, Biologen und Nichtbiologen ein umstrittener Begriff. Während im englischen und französischen Sprachgebrauch „race“ eine Gruppe von Menschen oder die gesamte Menschheit („human race“) bezeichnet, ohne damit die Absicht einer Klassifizierung oder tiefgreifender Unterschiede zu verbinden, steht die „Rasse“ im Deutschen für Menschengruppen, die durch genetische als auch optische Verschiedenheit definiert werden sollen.

Die verschiedenen „Rassen“ wurden primär aufgrund äußerlicher (phänotypischer) Merkmale wie Hautfarbe, Behaarung oder Schädelform typologisch unterschieden, häufig wurden aber auch zusätzliche Unterschiede im Charakter und den Fähigkeiten entsprechender Individuen angenommen bzw. behauptet.
In der Anthropologie wurde Rasse vom späten 17. Jahrhundert bis gegen Ende des 20. Jahrhunderts als Bezeichnung zur Klassifizierung von Menschen verwendet, seit dem 19. Jahrhundert vielfach synonym mit Volk. In der Biologie wird die Art Homo sapiens heute weder in Rassen noch in Unterarten unterteilt. Molekularbiologische und populationsgenetische Forschungen seit den 1970er Jahren haben gezeigt, dass eine systematische Unterteilung der Menschen in Unterarten ihrer enormen Vielfalt und den fließenden Übergängen zwischen geographischen Populationen nicht gerecht wird. Die Einteilung des Menschen in biologische Rassen entspricht damit nicht mehr dem Stand der Wissenschaft. Dennoch wird der Begriff bisweilen in der Anthropologie und im üblichen Sprachgebrauch in manchen Ländern (etwa in Lateinamerika) nach wie vor verwendet, sei es auch nur zur geografischen Einordnung der Herkunft in der Kriminalistik.

In der forensischen Kriminalistik ist die Klassifizierung nach Herkunft oft nicht wegzudenken.

Weiterlesen

Falten und Furchen eignen sich sehr gut für den wechselseitigen Merkmalsvergleich zwischen identifizierendem Objekt und dem zu identifizierenden Subjekt. Beide Merkmalsarten sind deutlich unterscheidbar.

Weiterlesen