Für Sachverständige und Gutachter ist dies viel mehr als eine bloße Empfehlung!

Unabhängig von dem Fachgebiet des Gutachters, der Bestellung bzw. Beauftragung und in welchem Rahmen seine Expertise gefragt ist, ist der Gutachter stets zur Verschwiegenheit verpflichtet.

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Wer ist künstlerischer Schöpfer einer Fotografie? Mittlerweile steht zumindest unzweifelhaft fest, dass Fotografien als schützenswerte Kunst anzusehen ist!

Dabei wird zwischen einfachen Lichtbildern und Lichtbildwerken nach § 2 Abs. 1 Nr. 5 UrhG unterschieden. Unter Lichtbilder i.S.d. § 72 UrhG sind „solche Abbildungen zu verstehen, die dadurch entstehen, dass strahlungsempfindliche Schichten chemisch oder physikalisch durch Strahlung eine Veränderung erfahren und den Anforderungen an eine persönliche geistige Schöpfung gem. § 2 Absatz 2 UrhG nicht genügen und daher nicht als Lichtbildwerke i.S.d. § 2 Absatz 1 Nr. 5 UrhG geschützt sind“. Letztere verfügen darüber hinaus über das „Merkmal der persönlichen geistigen Schöpfung und zeichnen sich durch eine besondere Gestaltungshöhe aus“.

In der heutigen Zeit sind diese Definitionen für materialisierte und digitale Bilder anwendbar. Auch, wenn das Gesetz über die Urheberschaft weltfremd und kompliziert wirkt, hat es überragende praktische Bedeutung!

Vor einiger Zeit hatten wir selbst mit der Frage der Urheberschaft zu kämpfen. Dabei ging es um ein, auf einer Onlineplattform veröffentlichtes, Lichtbild eines Fotografen! Es handelte sich um ein Lichtbildwerk, welches nicht nur auf Grund des Motivs, aber insbesondere auf Grund deren Inszenierung, dem Spiel von Licht und Schatten, der Tiefe, des Bildausschnitts und dem Einsatz der Technik den Kampf vermitteln sollte, den so mancher von uns mit sich selbst auszumachen versucht und als Mindeste, wenn auch nicht auf Verständnis oder Unterstützung, aber Rücksicht hofft! All diese Aspekte sollten zu einem künstlerischen Gesamtbild werden.

Der Auslöser hingegen war nicht ein voreingestellter Selbstauslöser, sondern der Gehilfe des Künstlers! Wen halten Sie für den Urheber des Lichtbildwerkes?

Sehen Sie! Das Urheberrecht hat praktische Relevanz! Darin wird nicht nur der Unterschied zwischen einfachem Lichtbild und künstlerischem Lichtbildwerk geregelt, sondern auch die Urheberschaft und deren rechtliche Konsequenzen. Geschützt wird der Schöpfer, nicht der Auslöser! Dem Künstler obliegen dann auch sämtliche Verbreitungs-, Vervielfältigungs- und sonstige Verwertungsrechte.

Die Verbreitung ist gemäß § 17 UrhG ist das Recht, das Original oder Vervielfältigungsstücke des Werkes der Öffentlichkeit anzubieten oder in den Verkehr zu bringen. Der Urheber hat darüber hinaus auch das Recht einem späteren Eigentümer die erstmalige Verbreitung zu untersagen, sofern der Fotograf die Bilder nicht bereits selbst verbreitet hat. Ob der Fotograf diesen Schutz für sich in Anspruch nehmen will bleibt ihm überlassen.

Die Vervielfältigung ist vorübergehende oder dauerhafte Herstellung von Vervielfältigungsstücken des Werkes unabhängig von der Anzahl und des gewählten Verfahrens. Auch erfasst werden Übertragungen auf Vorrichtungen zur wiederbaren unmittelbaren oder mittelbaren Wiedergabe oder deren Übertragung. Umfasst sind auch sämtliche digitalen Übertragungswege, auch mittels Weitergabe von Speichermedien oder die Anfertigung von Screenshots und ohne, dass das Foto in materieller Form entstanden sein muss.
Des Weiteren obliegen dem Urheber auch die Ausstellungs-, Vortrags-, Aufführungs- und Vorführungsrechte, wenn auch diese Rechte in der Fotografie eine untergeordnete Rolle spielen.

Eine weitere schwierige Frage betrifft die Veränderung geschützter Werke! Grundsätzlich ist eine Veränderung ohne Einwilligung des Urhebers nicht gestattet. Es gibt jedoch die Möglichkeit, das Werk im Rahmen der „Freien Benutzung“ gemäß § 24 UrhG zu verwerten. In Abgrenzung zu einer nicht gestatteten Bearbeitung oder Umgestaltung wird das ursprüngliche Werk dabei nicht zugrunde gelegt und ist nicht Grundlage de neu erstellten Werkes, sondern dient beispielsweise als Vorlage. Es muss eine eigene geistige Schöpfung vorliegen. Zudem kann durch eine Bearbeitung des Bildes zwar eine neue urheberrechtlich zu schützende Kreation vorliegen. Diese darf dann aber nur mit Zustimmung des ursprünglichen Urhebers veröffentlicht werden.

Wie immer gilt – Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! Auch das Argument, dass die Verwendung fremder Fotografien oder deren Weiterbearbeitung in Zeiten des Internets Gang und Gebe ist, ist irrelevant! Die Rechtsbehelfsmöglichkeiten sind zahlreich und reichen von zivilrechtlichen Unterlassungs-, Abmahn- und Schadensersatzansprüchen bis hin zu ordnungs- und strafrechtlichen Sanktionen mit empfindlichen Bußgeldvorschriften und Freiheitsstrafen!

Es ist schließlich kein Kavaliersdelikt, sich mit fremden Federn zu schmücken!


Foto Titel, Quelle: shutterstock, Bildnummer:146191463, Urheberrecht: iso-5555

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Viele von uns wurden im Laufe ihres Lebens das eine oder andere Mal in einen Prozess involviert.

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Der Sachverständige ist eine Person, die auf einem speziellen Wissensgebiet über außergewöhnliche Kenntnisse verfügt.

Natürlich können sich auch Private oder Firmen der besonderen Kenntnisse bedienen. Dies insbesondere als Vorsorgemaßnahme um (Gerichts-)Streitigkeiten durch Beweissicherung oder die Ermittlung von Erfolgsaussichten in Erfahrung zu bringen. Besondere Bedeutung erlangt der Sachverständige aber während eines anhängigen Gerichtsverfahrens.

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DDoS steht für „Distributed Denial of Service“ und stellt eine bewusst gewollte Lahmlegung von Internetdiensten durch eine Flut von Anfragen dar. Die Datennetze des Anbieters werden überlastet.

Die Besonderheit besteht darin, dass der Zielserver, der außer Gefecht gesetzt werden soll, von vielen verschiedenen Servern Anfragen erhält. Dadurch kann er die „echten Anfragen“ nicht mehr bedienen und schließlich kommt es zu einem vollständigen Zusammenbruch beispielsweise der Website.

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Spätestens seit dem schrecklichen Amoklauf von München am 22. Juli 2016 ist diese Parallelwelt in aller Munde.

In diese Parallelwelt kann nur über das TOR-System eingetreten werden, das eine Welt von jenseits des regulären Internets betriebenen Webseiten und Onlinedienste eröffnet. TOR steht für „the Onion Routing“ und damit das Eintrittsverfahren in das Darknet. Die Datenübertragung erfolgt nicht von Server zu Server, sondern über Serverketten, die sich in gewissen zeitlichen Abständen ändern. Dadurch werden die Datenspuren verwischt und der User kann sich anonym im Internet bewegen.
Darüber hinaus hat der jeweilige Nutzer nicht wie üblich eine eigene IP-Adresse, sondern ändern sich die Spuren durch einen ständigen Datenaustausch aller User innerhalb des sogenannten Friend-to-Friend-Networks. Es handelt sich auch nicht um ein großes Netz, sondern viele kleine, häufig nur temporär bestehenden Netze, die oft nur auf Einladung des Betreibers auffindbar sind.

Ich selbst beschäftige mich schon seit Jahren immer wieder mit diesem Thema. Das Darknet ist in seiner heutigen Form nicht mehr wegzudenken. Wie bereits erwähnt handelt es sich um eine Parallelwelt. Dabei ist die Verteufelung des Darknets nicht in jeder Hinsicht berechtigt. Die Einwohner einiger Länder, in denen die freie Meinungsäußerung beschränkt wird, nutzen das Internet um staatliche Zensur zu umgehen! Die grenzüberschreitende Kommunikation in Richtung westlicher Länder wird überwacht. Ohne den Schutz der Anonymität des Darknets würden den Verfassern harte Sanktionen drohen, Gefängnis, Folter oder Tod sind dabei nicht ausgeschlossen!

Nicht nur Liebhaber der freien Meinungsäußerung und Information, auch die CIA, NSA, das FBI und der BND tummeln sich gemeinsam mit Drogendealern, Waffenhändlern und Anbietern illegaler Dienstleistungen in den Weiten und Tiefen des Darknets. Entgegen realer Schwarzmärkte können Drogen und illegale Waffen aller Art zu humanen Preisen erworben werden.

Das Darknet hat sogar seine eigene Bezahlweise. Die gängigste virtuelle Währung sind die Bitcoins. Diese virtuelle Währung ermöglicht dem Käufer seine Anonymität zu wahren. Andererseits sind die Konten und Transaktionen öffentlich, was eine 100 prozentige Wahrung der Anonymität ausschließt. So ist es uns oft möglich den Käufer ausfindig zu machen, so auch im Falle des Münchner Amokläufers.

Neben den benannten Nutzern des Darknets etabliert sich ein neuer Geschäftszweig: Die illegale Anwerbung von Hackern, die Konkurrenzfirmen einen nicht unerheblichen Schaden zufügen sollen. Sind auf dem Vormarsch. Daneben treiben Nazi-Gruppen, Auftragskiller und andere kriminelle Vereinigungen im Darknet ihr Unwesen.

Weder eine Überwachung, noch eine Zensur ist uns in den grenzenlosen Dimensionen des Darknet möglich.
So wird das Darknet auch in Zukunft noch dunkler und düsterer werden.

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Nur eines ist sicher-NIEMAND ist sicher!

Seit bekannt werden des großen Hackerangriffs auf den Bundestag im letzten Jahr, sollte sich jeder dieser Problematik bewusst sein und sich zumindest bestmöglich schützen! Den Kopf in den Sand zu stecken hilft dabei nicht! Das Bewusstsein der Leute wurde geschärft, da zunächst nur kleine User betroffen waren.  Mittlerweile hat sich dieses Problem zu einem parallelen Wirtschaftszweig entwickelt.

Da die moderne Technik viele Sicherheits- und Gesetzeslücken offenbarte bedurfte es einer Nachbesserung- Das neue IT-Sicherheitsgesetz wurde in Angriff genommen. Mangels Greifbarkeit in der virtuellen konnten sich Cyberkriminelle jenseits von Diebstahl, Betrug und sonstiger vermögensrechtlicher Strafgesetze bewegen.

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