DDoS steht für „Distributed Denial of Service“ und stellt eine bewusst gewollte Lahmlegung von Internetdiensten durch eine Flut von Anfragen dar. Die Datennetze des Anbieters werden überlastet.

Die Besonderheit besteht darin, dass der Zielserver, der außer Gefecht gesetzt werden soll, von vielen verschiedenen Servern Anfragen erhält. Dadurch kann er die „echten Anfragen“ nicht mehr bedienen und schließlich kommt es zu einem vollständigen Zusammenbruch beispielsweise der Website.

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Spätestens seit dem schrecklichen Amoklauf von München am 22. Juli 2016 ist diese Parallelwelt in aller Munde.

In diese Parallelwelt kann nur über das TOR-System eingetreten werden, das eine Welt von jenseits des regulären Internets betriebenen Webseiten und Onlinedienste eröffnet. TOR steht für „the Onion Routing“ und damit das Eintrittsverfahren in das Darknet. Die Datenübertragung erfolgt nicht von Server zu Server, sondern über Serverketten, die sich in gewissen zeitlichen Abständen ändern. Dadurch werden die Datenspuren verwischt und der User kann sich anonym im Internet bewegen.
Darüber hinaus hat der jeweilige Nutzer nicht wie üblich eine eigene IP-Adresse, sondern ändern sich die Spuren durch einen ständigen Datenaustausch aller User innerhalb des sogenannten Friend-to-Friend-Networks. Es handelt sich auch nicht um ein großes Netz, sondern viele kleine, häufig nur temporär bestehenden Netze, die oft nur auf Einladung des Betreibers auffindbar sind.

Ich selbst beschäftige mich schon seit Jahren immer wieder mit diesem Thema. Das Darknet ist in seiner heutigen Form nicht mehr wegzudenken. Wie bereits erwähnt handelt es sich um eine Parallelwelt. Dabei ist die Verteufelung des Darknets nicht in jeder Hinsicht berechtigt. Die Einwohner einiger Länder, in denen die freie Meinungsäußerung beschränkt wird, nutzen das Internet um staatliche Zensur zu umgehen! Die grenzüberschreitende Kommunikation in Richtung westlicher Länder wird überwacht. Ohne den Schutz der Anonymität des Darknets würden den Verfassern harte Sanktionen drohen, Gefängnis, Folter oder Tod sind dabei nicht ausgeschlossen!

Nicht nur Liebhaber der freien Meinungsäußerung und Information, auch die CIA, NSA, das FBI und der BND tummeln sich gemeinsam mit Drogendealern, Waffenhändlern und Anbietern illegaler Dienstleistungen in den Weiten und Tiefen des Darknets. Entgegen realer Schwarzmärkte können Drogen und illegale Waffen aller Art zu humanen Preisen erworben werden.

Das Darknet hat sogar seine eigene Bezahlweise. Die gängigste virtuelle Währung sind die Bitcoins. Diese virtuelle Währung ermöglicht dem Käufer seine Anonymität zu wahren. Andererseits sind die Konten und Transaktionen öffentlich, was eine 100 prozentige Wahrung der Anonymität ausschließt. So ist es uns oft möglich den Käufer ausfindig zu machen, so auch im Falle des Münchner Amokläufers.

Neben den benannten Nutzern des Darknets etabliert sich ein neuer Geschäftszweig: Die illegale Anwerbung von Hackern, die Konkurrenzfirmen einen nicht unerheblichen Schaden zufügen sollen. Sind auf dem Vormarsch. Daneben treiben Nazi-Gruppen, Auftragskiller und andere kriminelle Vereinigungen im Darknet ihr Unwesen.

Weder eine Überwachung, noch eine Zensur ist uns in den grenzenlosen Dimensionen des Darknet möglich.
So wird das Darknet auch in Zukunft noch dunkler und düsterer werden.

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Nur eines ist sicher-NIEMAND ist sicher!

Seit bekannt werden des großen Hackerangriffs auf den Bundestag im letzten Jahr, sollte sich jeder dieser Problematik bewusst sein und sich zumindest bestmöglich schützen! Den Kopf in den Sand zu stecken hilft dabei nicht! Das Bewusstsein der Leute wurde geschärft, da zunächst nur kleine User betroffen waren.  Mittlerweile hat sich dieses Problem zu einem parallelen Wirtschaftszweig entwickelt.

Da die moderne Technik viele Sicherheits- und Gesetzeslücken offenbarte bedurfte es einer Nachbesserung- Das neue IT-Sicherheitsgesetz wurde in Angriff genommen. Mangels Greifbarkeit in der virtuellen konnten sich Cyberkriminelle jenseits von Diebstahl, Betrug und sonstiger vermögensrechtlicher Strafgesetze bewegen.

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