Die vergessene Medizin
Was unsere Vorfahren wussten, und die moderne Medizin nicht mehr sehen will
Immer mehr Menschen erkranken in der heutigen Zeit an Zuständen, für die es früher keine Namen gab, weil sie schlicht nicht in dieser Häufigkeit existierten, mit der sie uns heute begegnen: chronische Erschöpfung, eine Angst, die keinen konkreten Grund hat aber einfach da ist, Schlaflosigkeit die sich anfühlt als würde jemand nachts das Licht anlassen, Konzentrationsprobleme, Reizbarkeit, und dieses diffuse Gefühl, dass irgendetwas grundlegend nicht mehr stimmt. Nicht selten enden diese schleichenden Zustände in manifesten Erkrankungen, die niemand mehr ignorieren kann, Burnout, klinische Depression, Angststörungen mit Panikattacken, im schlimmsten Fall sogar neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, die ihren stillen Anfang womöglich Jahrzehnte früher hatten als die Diagnose vermuten lässt.
Die moderne Medizin hat auf diese Entwicklung eine Antwort, die so simpel wie erschreckend ist: ein Rezept. SSRIs, Benzodiazepine, Schlafmittel, Antidepressiva der neuesten Generation, die zwar Symptome dämpfen, aber an der eigentlichen Ursache so viel ändern wie ein Pflaster an einer Schusswunde. Was dabei systematisch ignoriert wird, oder vielleicht besser gesagt, was dabei aus sehr nachvollziehbaren wirtschaftlichen Gründen ausgeblendet wird, sind jene Substanzen, die die Menschheit seit Jahrtausenden kennt, verwendet und über Generationen hinweg empirisch getestet hat, lange bevor irgendjemand das Wort Placebo buchstabieren konnte.
Es geht um Pilze. Nicht um irgendwelche Pilze, sondern um zwei Arten, die in der traditionellen Medizin Asiens seit mindestens 2.000 bis 4.000 Jahren einen festen Platz haben, die in buddhistischen Klöstern genauso verabreicht wurden wie in kaiserlichen Palästen, und die die westliche Wissenschaft erst jetzt, mit erheblicher Verspätung und sichtlichem Erstaunen, in klinischen Studien untersucht. Löwenmähne und Reishi. Zwei Pilze, deren Wirkung unsere Vorfahren kannten… und die die heutige Pharmaindustrie lieber nicht kennen möchte.
Der Blick nach Osten, wo die Medizin nicht vergessen wurde
Während Europa seine Heilkundigen verbrannte, dazu später mehr, entwickelte Asien über Jahrtausende eine medizinische Tradition, die auf Beobachtung, Geduld und generationenübergreifendem Erfahrungswissen basierte. Die traditionelle chinesische Medizin, die ayurvedische Medizin Indiens, die Kampo-Medizin Japans, sie alle haben eines gemeinsam: die tiefe Überzeugung, dass Heilung nicht durch das Unterdrücken von Symptomen entsteht, sondern durch das Wiederherstellen eines gestörten Gleichgewichts, das der Körper eigentlich selbst herstellen kann, wenn man ihm die richtigen Werkzeuge gibt.
Pilze spielten in dieser Welt keine Randrolle, sie waren zentrale Akteure eines medizinischen Systems, das auf Jahrtausenden klinischer Beobachtung aufgebaut war, auch wenn man es damals nicht so nannte. Was die Menschen damals nicht wussten, aber intuitiv spürten, bestätigt die Neurobiologie heute mit einer Präzision, die beeindruckend und beschämend zugleich ist: Diese Pilze wirken. Sie wirken auf das Nervensystem, auf das Immunsystem, auf die Neurogenese, auf die Cortisolregulation, auf Entzündungsmarker und auf die Fähigkeit des Gehirns, sich selbst zu reparieren. Der Unterschied zwischen damals und heute ist nicht die Substanz. Der Unterschied ist, dass wir jetzt den Mechanismus kennen, und dass wir trotzdem nichts damit anfangen.
Hericium erinaceus, die Löwenmähne
Geschichte und Ursprung
Hericium erinaceus, im Deutschen als Löwenmähne bekannt, ist ein Speise- und Heilpilz, der auf morschen Laubbäumen wächst und dessen schneeweiße, herabhängende Stacheln ihm ein Aussehen verleihen, das tatsächlich an eine Löwenmähne erinnert. In China trägt er den poetischen Namen Hóu Tóu Gū, was so viel bedeutet wie Affenkopfpilz, in Japan heißt er Yamabushitake, benannt nach den Yamabushi-Mönchen, asketischen Bergmönchen des Shugendo-Buddhismus, die ihn als festen Bestandteil ihrer Ernährung und spirituellen Praxis verwendeten und die damit womöglich intuitiv das taten, was wir heute als kognitives Enhancement bezeichnen würden.
Die früheste dokumentierte Verwendung reicht mindestens 2.000 Jahre zurück. Im chinesischen Kaiserreich galt er als Delikatesse, die ausschließlich dem kaiserlichen Hof vorbehalten war, und gleichzeitig als Medizin für Magenprobleme und zur allgemeinen Stärkung des Geistes. Die buddhistischen Mönche verwendeten ihn gezielt zur Verbesserung von Konzentration und Gedächtnisleistung während langer Meditationsphasen, eine Praxis, die aus neurobiologischer Sicht heute vollkommen Sinn ergibt, obwohl die Mönche natürlich keine Ahnung hatten, was ein Nervenwachstumsfaktor ist, und es auch gar nicht wissen mussten, weil das Ergebnis für sich sprach.
Wie er im Körper und Gehirn wirkt
Die Löwenmähne enthält zwei einzigartige Wirkstoffgruppen, die in keinem anderen Lebewesen auf der Erde in dieser Kombination vorkommen: Hericenone, die aus dem Fruchtkörper isoliert werden, und Erinacine, die aus dem Myzel stammen. Beide stimulieren die Produktion von NGF, dem Nerve Growth Factor, einem Protein, das für das Wachstum, die Erhaltung und das Überleben von Neuronen unverzichtbar ist und dessen Bedeutung für das alternde Gehirn kaum überschätzt werden kann. Was bedeutet das konkret? Es bedeutet, dass dieser Pilz das Gehirn aktiv dabei unterstützt, neue neuronale Verbindungen zu bilden und bestehende zu erhalten, ein Prozess, den Neurowissenschaftler als Neuroplastizität bezeichnen und der für Lernfähigkeit, Gedächtnis und emotionale Resilienz so fundamental ist, dass sein Rückgang zu den ersten messbaren Zeichen kognitiver Alterung gehört.
Eine randomisierte Doppelblindstudie aus Japan zeigte, dass ältere Probanden, die täglich 3g Hericium-Extrakt einnahmen, nach 16 Wochen signifikant bessere Ergebnisse in kognitiven Tests erzielten als die Placebogruppe, und was ebenso bemerkenswert ist: Nach dem Ende der Studie und dem Absetzen des Extrakts sanken die kognitiven Werte innerhalb von vier Wochen wieder ab, ein Hinweis darauf, dass die Wirkung real ist und kontinuierliche Einnahme erfordert (Mori, K., Inatomi, S., Ouchi, K., Azumi, Y., & Inoue, T., 2009, Improving effects of the mushroom Yamabushitake on mild cognitive impairment: a double-blind placebo-controlled clinical trial, Phytotherapy Research, 23(3), 367-372).
Bezüglich Angst und Depression zeigt eine weitere klinische Studie aus Japan, dass Frauen in der Perimenopause nach vierwöchiger Einnahme von Hericium-Keksen signifikant weniger Angst und Konzentrationsprobleme berichteten als die Kontrollgruppe, wobei der Mechanismus dahinter die Hemmung von Neuroinflammation kombiniert mit der NGF-Stimulation im Hippocampus ist, jener Hirnregion, die für emotionale Regulation und Gedächtnis zuständig ist und die bei Angststörungen und Depression nachweislich verkleinert ist (Nagano, M., Shimizu, K., Kondo, R., Hayashi, C., Sato, D., Kitagawa, K., & Ohnuki, K., 2010, Reduction of depression and anxiety by 4 weeks Hericium erinaceus intake, Biomedical Research, 31(4), 231-237).
Warum ist er in Vergessenheit geraten?
Die Antwort ist so banal wie ernüchternd: Man kann ihn nicht patentieren. Hericium erinaceus wächst in der freien Natur, lässt sich leicht kultivieren und kostet als Supplement ein paar Euro im Monat, und kein Pharmaunternehmen dieser Welt hat ein wirtschaftliches Interesse daran, teure klinische Studien zu finanzieren, deren Ergebnis ein frei verfügbarer Pilz ist, der keinen Patentschutz genießt und dessen Margen nicht ansatzweise mit denen von Sertralin oder Escitalopram mithalten können. Das ist keine Verschwörungstheorie, das ist das schlichte Funktionieren eines Marktes, der auf Profit ausgerichtet ist und nicht auf Gesundheit, und der sehr präzise darin ist, zu entscheiden, welches Wissen gefördert und welches ignoriert wird.
Ganoderma lucidum, der Pilz der Unsterblichkeit
Geschichte und Ursprung
Ganoderma lucidum, bekannt als Reishi im Japanischen oder Lingzhi im Chinesischen, was so viel bedeutet wie spiritueller Pilz oder göttlicher Pilz, hat eine dokumentierte medizinische Geschichte, die mindestens 4.000 Jahre zurückreicht. Das älteste bekannte Kräuterbuch der Welt, das Shennong Bencao Jing, entstanden in China zwischen 2.700 und 3.000 Jahren vor unserer Zeit, listet ihn in der höchsten Kategorie der Heilmittel, jener Kategorie, die für täglichen Konsum ohne Schaden empfohlen wird und die Vitalität und Langlebigkeit fördert, also genau das, was wir heute von einem guten Adaptogen erwarten.
Im chinesischen Kaiserreich galt Reishi als so wertvoll, dass er jahrhundertelang ausschließlich dem Kaiser und seinem engsten Umfeld vorbehalten war, und wer einen Lingzhi-Pilz fand und ihn dem Kaiser brachte, konnte damit ein Leben lang sorgenlos leben. Die taoistischen Mönche betrachteten ihn als Schlüssel zur Erleuchtung, und in der buddhistischen Ikonographie taucht er immer wieder als Symbol für Glück, Langlebigkeit und göttlichen Segen auf. Den Beinamen Pilz der Unsterblichkeit erhielt er nicht durch Marketing, sondern durch Jahrhunderte empirischer Beobachtung: Wer ihn regelmäßig einnahm, schien länger zu leben, geistig klarer zu bleiben und weniger anfällig für Krankheiten zu sein… und wie wir heute wissen, lagen die alten Chinesen damit pharmakologisch vollkommen richtig.
Wie er im Körper und Gehirn wirkt
Reishi enthält über 400 identifizierte bioaktive Verbindungen, darunter Triterpene, Polysaccharide, Peptidoglykane und Beta-Glucane, und die zentralen Wirkmechanismen sind heute gut dokumentiert. Reishi moduliert die HPA-Achse, also die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse, die für die Cortisolausschüttung unter Stress verantwortlich ist, und trainiert damit das Nervensystem, ruhiger auf Stressreize zu reagieren und den chronisch erhöhten Cortisolspiegel zu senken, der bei modernen Menschen so häufig vorkommt wie Erkältungen im Winter und der als einer der Haupttreiber von Schlafstörungen, Angst, Gedankenkreisen und kognitiver Erschöpfung gilt.
Eine Metaanalyse dokumentiert umfassend die Fähigkeit des Pilzes, sowohl überschießende Immunreaktionen zu dämpfen als auch unteraktive Immunsysteme zu stimulieren, ein Paradox, das in der Pharmakologie als bidirektionale Modulation bezeichnet wird und das bis dato kein synthetisches Medikament in dieser Reinheit und ohne relevante Nebenwirkungen leistet (Jin, X., Ruiz Beguerie, J., Sze, D.M.Y., & Chan, G.C.F., 2012, Ganoderma lucidum (Reishi mushroom) for cancer treatment, Cochrane Database of Systematic Reviews, 6, CD007731). Für den Schlaf zeigen Studien eine signifikante Verlängerung der Tiefschlafphasen bei regelmäßigem Konsum, ein Effekt, der über Adenosin-Rezeptoren und die Modulation des serotonergen Systems vermittelt wird und der für Menschen, die morgens um vier Uhr aufwachen mit kreisenden Gedanken, von unmittelbarer praktischer Relevanz ist.
Die antioxidativen und antiinflammatorischen Eigenschaften sind ebenfalls gut belegt, und chronische Entzündung gilt heute als Haupttreiber von Alterungsprozessen, Herzerkrankungen, neurodegenerativen Erkrankungen und Krebs, wobei Reishi Entzündungsmarker wie IL-6 und TNF-alpha in einem Ausmaß senkt, das pharmakologisch relevant ist, ohne die typischen Nebenwirkungen synthetischer Entzündungshemmer, und ohne dass man morgens vier Tabletten schlucken muss und sich fragt, was das mit der Leber macht.
Warum ist er in Vergessenheit geraten?
Aus denselben Gründen wie die Löwenmähne: Er wächst in der Natur, er lässt sich nicht patentieren, und seine Wirkung entfaltet sich langsam und nachhaltig, was in einer Gesellschaft, die Sofortlösungen kauft und quartalsweise Gewinne erwartet, kein attraktives Geschäftsmodell ergibt. Dazu kommt in Europa ein historisches Trauma, über das kaum jemand spricht, aber das die gesamte Entwicklung der westlichen Medizin mitgeprägt hat und dessen Folgen wir bis heute tragen, ohne es zu wissen.
Was in Europa verbrannt wurde
Auch in Europa gab es sie: die Heilkundigen, die Kräuterfrauen, die Druiden, die Schamanen, Menschen, die über Generationen gesammeltes Wissen über Heilpflanzen, Pilze und natürliche Substanzen besaßen und weitergaben, die wussten, welche Kräuter Fieber senken, welche Pilze Schmerzen lindern und welche Zubereitungen bei Schlaflosigkeit helfen. Hildegard von Bingen, die im 12. Jahrhundert schrieb, ist eines der wenigen dokumentierten Beispiele, die die Inquisition überlebten, unter anderem weil sie Äbtissin und damit kirchlich geschützt war, und ihr Werk Physica gibt einen Einblick in ein Heilwissen, das in Europa weit verbreitet war, bevor die Kirche beschloss, dass Heilung Gottes Sache ist und nicht die der Kräuterfrau am Waldrand.
Walburga Hausmannin, eine Hebamme aus Dillingen, wurde 1587 hingerichtet, unter anderem weil sie Kräuter zur Schmerzlinderung bei der Geburt einsetzte, was die Kirche als Eingriff in Gottes Schöpfungsplan wertete, denn Schmerzen bei der Geburt galten als gottgegeben und damit als unantastbar. Was dabei vernichtet wurde, war kein Aberglauben, es war empirisches Medizinwissen, das über Generationen durch Beobachtung und Weitergabe entstanden war, dasselbe Prinzip, auf dem die traditionelle chinesische Medizin bis heute aufbaut und das in Asien überlebte, weil dort niemand auf die Idee kam, Heilkundige zu verbrennen.
Allein zwischen 1400 und 1700 wurden in Europa Schätzungen zufolge zwischen 40.000 und 60.000 Menschen als Hexen und Zauberer hingerichtet, die meisten davon Frauen, und die meisten davon Trägerinnen von Heilwissen, das nun für immer verloren ist. Was die katholische Kirche in diesen Jahrhunderten vernichtete, war das europäische Äquivalent der traditionellen chinesischen Medizin, und wir leiden bis heute darunter, ohne es zu wissen, weil wir gar nicht wissen können, was verloren ging, wenn die Trägerinnen dieses Wissens auf dem Scheiterhaufen endeten und ihre Aufzeichnungen gleich dazu.
Der Arzt von heute und die Pilze von gestern
Stell dir vor, du gehst heute zum Arzt. Du sagst: Ich wache morgens um vier Uhr auf, meine Gedanken kreisen, ich schlafe nicht mehr richtig, bin unkonzentriert, fühle mich gereizt ohne konkreten Grund, und manchmal frage ich mich, ob das vielleicht der Anfang von etwas ist, das sich Alzheimer nennt. Was passiert? Dein Arzt nickt verständnisvoll, tippt etwas in seinen Computer, und drei Minuten später hältst du ein Rezept in der Hand, Sertralin, Escitalopram, Mirtazapin, vielleicht kombiniert mit einem Benzodiazepin für den akuten Fall, alle mit Nebenwirkungen, viele mit Abhängigkeitspotenzial, keines ohne den unangenehmen Begleitgedanken, dass du sie wieder absetzen musst irgendwann, und dass auch das nicht einfach wird.
Unsere Vorfahren haben sich unbewusst viel gesünder ernährt als wir heute. Das Wasser hatte noch alles drin, die Früchte und Pflanzen waren voller genialer Substanzen, die die ausgelaugten Böden heute nicht mehr hergeben, und der tägliche Kontakt mit Pilzen, Kräutern und fermentierten Lebensmitteln war selbstverständlich, nicht weil man es so nannte, sondern weil es einfach das war, was es gab. Das Darmmikrobiom, das wir heute mit teuren Probiotika zu reparieren versuchen, war intakt, weil die Ernährung es intakt hielt, und die kognitiven Systeme, die wir heute mit Antidepressiva zu stabilisieren versuchen, waren es ebenfalls, weil die Substanzen, die sie stabilisieren, einfach auf dem Tisch lagen.
Mutter Natur hat für die meisten dieser Zustände wirkungsvolle, gesunde und nebenwirkungsarme Alternativen, die über Jahrmillionen Evolution getestet und über Jahrtausende menschlicher Erfahrung verfeinert wurden. Löwenmähne baut Nervenwachstumsfaktor auf. Reishi reguliert Cortisol und verlängert Tiefschlaf. Beide reduzieren Neuroinflammation, beide verbessern die kognitive Resilienz, und beide kosten im Monat weniger als eine einzige Praxisgebühr. Der Arzt wird sie dir nicht verschreiben, nicht weil sie nicht wirken, sondern weil er es schlicht nicht gelernt hat, weil das Medizinstudium in Deutschland ungefähr null Stunden auf Mykologie als Medizin verwendet und dafür umso mehr Zeit auf die Pharmakologie von Substanzen aufwendet, für die es Patente, Vertriebsstrukturen und Pharmareferenten gibt, die einmal im Monat mit Kugelschreibern und Studien vorbeikommen…
Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um zu erkennen, dass ein Gesundheitssystem, das strukturell davon abhängt, dass Menschen dauerhaft Medikamente nehmen, kein besonders starkes Interesse daran hat, dass diese Menschen durch einen Pilz aus dem Wald gesund werden. Wer gesund ist, kauft keine Pillen, und das ist keine Anklage, das ist Arithmetik. Während du das hier liest, wächst irgendwo in einem feuchten Wald auf einem morschen Baumstamm ein weißer Pilz, dessen Moleküle dein Gehirn heilen könnten, ohne Rezept, ohne Zuzahlung, ohne Beipackzettel mit zwanzig Nebenwirkungen in Schriftgröße sechs. Unsere Vorfahren wussten das. Es wäre Zeit, dass wir es wieder lernen.
Haftungsausschluss
Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und Wissensvermittlung und stellt keine medizinische Beratung dar. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultieren Sie bitte einen Arzt oder zugelassenen Heilpraktiker, denn die genannten Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ärztliche Behandlung und sind nicht zur Diagnose, Therapie oder Prävention von Krankheiten bestimmt.