George A. Rauscher

Sachverständiger für Fotografie, Foto- Forensik, Foto-Anthropologie, IT und digitale Forensik

PERSONAL INFORMATION

  • NAME:George A. Rauscher
  • EMAIL:george@rauscher.xyz
  • PHONE:0800 999 8 99 88
  • ADDRESS:München / Solln

George A. Rauscher

Sachverständiger

Eine natürliche Person mit einer besonderen Sachkunde und einer überdurchschnittlichen fachlichen Expertise auf einem gewissen Gebiet. In meinem Fall ist das die digitale Forensik, Foto- Forensik, Foto-Anthropologie und die Fotografie.

Einfach und auf den Punkt gebracht

Sachverstand beruht auf Erfahrung - Ein Sachverständiger hat im Grunde genommen nur eine einzige Aufgabe, nämlich fachliche Themen so zu beantworten, dass ein Laie Frage und Antwort verstehen kann. Diese Aufgabe erledige ich gewissenhaft seit 2003 für Gerichte, Staatsanwaltschaften, Ermittlungsbehörden, Militär und Privat.

  • Gerichtliche Gutachtentätigkeit (ZPO, StPO)

  • Gutachterliche Stellungnahme (Advisory Opinion)

  • Beschreiben, Berechnen, Bewerten/Beurteilen, Begründen

  • Beweisaufnahme, Beweissicherung bzw. Beweisfotografie

  • Sachkundige Feststellung von Tatsachen

  • Sachkundige Bewertung von Technik, Schäden und Fotografie

Fachbereiche

Fachgebiet Fotografie

Bewertung der Beschaffenheit von Fotografien bei Rechtstreitigkeiten jeglicher Art. Qualität ist die perfekte Realisierung aller Kundenanforderungen, die jedoch oft unbewusst und individuell sind. Das Qualitätsempfinden ist subjektiv.

Es gilt daher dieses aus der Sicht eines Sachverständigen zu bewerten.

 

Fachgebiet Foto-Forensik

Begutachtung von Fotografien (analog sowie digital) und Screenshots auf Herkunft und Echtheit. Bei Digitalfotografien das Auslesen diverser Merkmale und Informationen wie z.B. GPS Daten, verwendete Kameras sowie deren Einstellungen, verwendete Software zur Bildbearbeitung sowie die Feststellung von Bild- und Foto- Manipulationen aller Art. Gleichermaßen auch die Anfertigung von Fotografien, Screenshots bzw. sogenannter Bildschirmkopien. Dies dient der Beweissicherung und hat einerseits den Grund, eine schlüssige Beweiskette für das Gerichtsverfahren zu sichern, kann aber auch zur laufenden Sicherung von Beweisen und Dokumentation, also vorbeugend, erstellt werden.

Forensische Auswertung von Fotografien, wie z.B. die Kenntlichmachung von Merkmalen und Personen in Spiegelungen von anderen Gegenständen und Objekten. In forensischen Ermittlungsverfahren können so wichtige Details zu Tage treten. Ein Forensiker sieht meist mehr auf einem Foto als ungeschulte Personen. Steckdosen geben z.B. Hinweise auf das Land, Gesichtsformen auf die Herkunft der darauf befindlichen Personen. Teilweise können mit aktueller Software sogar Ausweisnummern auf Fotos sichtbar gemacht werden.

Urheberrecht-Kriminalität – Plagiate, Raubkopien, Ident-Fälschungen, Manipulationen. Feststellung und Berechnung von Ersatzansprüchen im Rahmen von Urheberrechtsverletzungen.

Das Tätigkeitsfeld der Foto-Forensik ist eine stark wachsende und immer bedeutsamer werdende Sparte in der kriminalistischen Forensik. Gerade im Bereich des Kindesmissbrauchs konnten in der Vergangenheit mittels der Foto- Forensik viele Straftäter gefasst und Kinder vor weiteren Misshandlungen geschützt werden. Unter den Ermittlungsbehörden beschäftigt sich allen voran das Bundeskriminalamt (BKA) mit bildforensischen Methoden. Es geht meist um die Foto-Authentisierung, aber auch um die qualitative Verbesserung des Fotos, damit auf schlechten Video- bzw. Fotomaterial weitere Merkmale zu erkennen sind. Des Weiteren muss in Bereichen Kinderpornografie, Kunstbetrug und terroristischer Bekennervideos u.a. festgestellt werden, woher das Material kommt und ob deren Echtheit bestätigt werden kann.

 

Fachgebiet Foto-Anthropologie

Im Wesentlichen die Erstellung eines anthropologisch-biometrischen Identitätsgutachtens (BILD-ID) bzw. eines morphologischen Bildvergleiches im Rahmen der Täteridentifizierung. Mensch ist nicht gleich Mensch, es gibt Unterschiede die Laien oft gar nicht bemerken. Das menschliche Gesicht ist wahrlich ein Herkunftswörterbuch und die Form bietet im Vergleich zu anderen Arten eine beispiellose Vielfalt; die Antlitze der aktuell 7.47 Milliarden Erdbewohner unterscheiden sich fast so deutlich wie ihre Fingerabdrücke. Die Bild-ID beschäftigt sich im Rahmen der forensisch-anthropologischen Wissenschaft mit der Identifikation lebender Personen an Hand von Fotografien und Videos. Grundlage der Identifizierung ist die Beurteilung morphologischer Oberflächenmerkmale des Körpers. Ein häufiges Anwendungsgebiet ist die Feststellung der Fahreridentität im Falle verkehrsrechtlicher Verstöße, insbesondere, wenn der Sachverhalt im Rahmen eines Gerichtsverfahrens aufgeklärt werden muss. Hinzu kommen Lichtbildvergleiche von potentiellen Tätern und Betroffenen in Strafsachen. Die Grundlage der Bildidentifikation stützt sich auf die anthropologische und anatomische Grundlagenliteratur der letzten 150 Jahre und wurde speziell zur Identifikation für Vaterschaftsgutachten weiterentwickelt. Auf dieser Grundlage basiert die heutige Methode des anthropologischen Identitätsvergleiches. Prof. Dr. Rainer Knußmann verfasste den heute verwendeten Standard, der im zentralen Lehrbuch „Anthropologie“ (Band I/1, G Fischer, Stuttgart v. 1980) veröffentlicht wurde. Grundlagen, Kriterien und Verfahrensregeln für Sachverständigengutachten bzw. Standards für die anthropologische Identifikation lebender Personen nach Bildern (Fassung vom 15. 10. 2001). Veröffentlicht von der Arbeitsgruppe für die anthropologische Identifikation nach Bildern (AGIB): Rechtsmedizin 9: 152-154, Anthropologischer Anzeiger Band 57 Heft 2 (1999), neue Zeitschrift für Strafrecht NStZ 1999/5: 230-232. Hinsichtlich der sich ständig weiterentwickelnden Fototechnik wurden diese Verfahren in den vergangenen Jahren laufend ergänzt und fortgeführt.

Hierbei gilt stets der Grundsatz in dubio pro reo (im Zweifel für den Angeklagten). D.h. das Gericht darf keinerlei Zweifel an der Täterschaft des Angeklagten haben. Diese Zweifel entfallen, sobald das Gericht die Täterschaft aufgrund des Sachverständigengutachtens als erwiesen ansieht.

 

Sonstige Ausbildung:

Rechtskunde – Zivilrecht, Strafrecht, Strafprozessordnung durch Referenten des Polizeipräsidiums München. Psychologie – Verhaltenstraining in Konfliktsituationen. Durch den Zentralen Psychologischen Dienst der Bayerischen Polizei. Selbstverteidigung durch Ausbilder der RKS. Einsatzbezogene Selbstverteidigung durch Beamte des SEK Südbayern. Waffenausbildung – Waffensachkunde nach §§ 28,29 und 35 des Waffengesetzes inkl. fundierter Schießausbildung mit Prüfung vor dem Kreisverwaltungsreferat München. Sprengstoffseminar – Unterscheidung von Sprengstoffen, Möglichkeiten der Zündauslösung, Verhaltensmaßnahmen bei Auffinden von Sprengstoffen durch Beamte der Technischen Sondergruppe Bayern, Landeskriminalamt Bayern.

Grundlage

Grundlage jedes Gutachtens und jeder forensischen Untersuchung ist die „Reproduzierbarkeit“ des Ergebnisses. Um die Reproduzierbarkeit zu gewährleisten wird unter anderem folgendes beachtet: Das originale Beweismaterial wird so wenig wie möglich „bewegt“. Jede „Bewegung“ des Beweismaterials kann eine Verfälschung zur Folge haben, weshalb jede „Bewegung“ dokumentiert wird. Die Beweismittelkette wird gewahrt, wobei eine einwandfreie und lückenlose Dokumentation hierbei selbstverständlich ist. ‚Die Integrität der Daten wird zu jedem Zeitpunkt gesichert.‘ Als Sachverständiger muss ich meine Sachverständigenleistungen unabhängig, weisungsfrei, persönlich, gewissenhaft und unparteiisch erbringen und bin zur Verschwiegenheit verpflichtet.

ABRECHNUNG NACH JVEG

Unsere Abrechnung erfolgt nach dem Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz vom 5. Mai 2004 (BGBl. I S. 718, 776), das zuletzt durch Artikel 5 Absatz 2 des Gesetzes vom 11. Oktober 2016 (BGBl. I S. 2222) geändert worden ist, zzgl. aller Auslagen.

Mitglied im CentralVerband Deutscher Berufsfotografen, Bundesinnungsverband

Der CV ist seit 1904 Sprachrohr für mehr als 5.300 im Handwerk tätige Berufsfotografen und sichert mit seinem Engagement die hohe Qualität des Fotografenhandwerks, so steht die Gestaltung und Förderung der Ausbildung ganz oben auf unserer Prioritätenliste.

Informieren, Austauschen und Vernetzen – das ist das Motto des Centralverbandes Deutscher Berufsfotografen. Der CV ist auf allen wichtigen Messen und Veranstaltungen vertreten und organisiert selbst Veranstaltungen beispielsweise zur Förderung und Weiterbildung von Auszubildenden und ausgelernten Fotografen wie die bärenstarken Fototage, die jährlich an wechselnden Orten stattfinden.

1904 gegründet, ist der CV noch heute das älteste, wichtigste und mitgliedsstärkste Organ, um die im Handwerk organisierten Betriebe auf wirtschaftlicher und politischer Ebene zu vertreten. Der CV steht seinen Mitgliedern bei rechtlichen, betriebswirtschaftlichen und berufspezifischen Fragen zur Seite und ist maßgeblich daran beteiligt das Berufsbild des Fotografenhandwerks sowie seine Ausbildungs- und Prüfungsinhalte zu gestalten.

INTERNATIONAL CERTIFIED EXPERTS MEMBER (ICEM)

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