Fachgebiet Foto- Forensik

(kriminalistische Forensik)

(kriminalistische Forensik)

(kriminalistische Forensik)

Begutachtung von Fotografien (analog sowie digital), Videomaterial und Screenshots auf Herkunft und Echtheit. Bei Digitalfotografien das Auslesen diverser Merkmale und Informationen wie z.B. GPS Daten, verwendete Kameras sowie deren Einstellungen, verwendete Software zur Bildbearbeitung sowie die Feststellung von Bild- und Foto- Manipulationen aller Art. Gleichermaßen auch die Anfertigung von Fotografien, Screenshots bzw. sogenannter Bildschirmkopien. Dies dient der Beweissicherung und hat einerseits den Grund, eine schlüssige Beweiskette für das Gerichtsverfahren zu sichern, kann aber auch zur laufenden Sicherung von Beweisen und Dokumentation, also vorbeugend, erstellt werden.

Forensische Auswertung von Fotografien, wie z.B. die Kenntlichmachung von Merkmalen und Personen in Spiegelungen von anderen Gegenständen und Objekten. In forensischen Ermittlungsverfahren können so wichtige Details zu Tage treten. Ein Forensiker sieht meist mehr auf einem Foto als ungeschulte Personen. Steckdosen geben z.B. Hinweise auf das Land, Gesichtsformen auf die Herkunft der darauf befindlichen Personen. Teilweise können mit aktueller Software sogar Ausweisnummern auf Fotos sichtbar gemacht werden.

Urheberrecht-Kriminalität – Plagiate, Raubkopien, Ident-Fälschungen, Manipulationen. 

Das Tätigkeitsfeld der Foto- Forensik ist eine stark wachsende und immer bedeutsamer werdende Sparte in der kriminalistischen Forensik. Gerade im Bereich des Kindesmissbrauchs konnten in der Vergangenheit mittels der Foto- Forensik viele Straftäter gefasst und Kinder vor weiteren Misshandlungen geschützt werden. Unter den Ermittlungsbehörden beschäftigt sich allen voran das Bundeskriminalamt (BKA) mit bildforensischen Methoden. Es geht meist um die Foto-Authentisierung, aber auch um die qualitative Verbesserung des Fotos, damit auf schlechten Video- bzw. Fotomaterial weitere Merkmale zu erkennen sind. Des Weiteren muss in Bereichen Kinderpornografie, Kunstbetrug und terroristischer Bekennervideos u.a. festgestellt werden, woher das Material kommt und ob deren Echtheit bestätigt werden kann.